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QM-Systeme
Als bekanntestes Qualitätsmanagement-System gilt das »DIN EN ISO 9001:2000«. Es ist 3 von 4 Ärzten bekannt, während nur jeder Dritte das QEP-System der KV kennt. Einem Viertel der Ärzte sind auch KTQ oder EFQM ein Begriff. Keines dieser Systeme hebt sich deutlich von den anderen ab - hier muss jeder für sich entscheiden, mit welchem System er am besten zurechtkommt. Das Heidelberger Institut unterstützt Arztpraxen und Krankenhäuser im ISO und KTQ-System. Allen technisch-orientierten Praxen wie Radiologiepraxen, Laboren, etc. können wir das ISO-System empfehlen; kleinere Haus- und Facharztpraxen sind mit KTQ besser beraten.
ISO
Die Internationale Organisation für Normung (ISO) ist eine weltweite Vereinigung nationaler Normungsinstitute. Die Ausgabe der Norm »ISO 9001:2000« hat in dieser Fassung einen veränderten Titel, der die Bezeichnung „Qualitätssicherung/QM-Darlegung" nicht mehr enthält. Grund für diese Änderung war, dass die Forderungen an ein QM-System nicht nur die Qualitätssicherung abdecken, sondern auch die Fähigkeit zur Erreichung von Kundenzufriedenheit. Dies berührt ganz wichtige Teile des Marketings.
EFQM
Das Modell für Business Excellence der European Foundation for Quality Management (EFQM) ist eine international anerkannte Richtlinie für die Einführung und Beurteilung von Total Quality Management (TQM). Dabei handelt es sich um ein Selbstbewertungsmodell, das eine systematische und regelmäßige Überprüfung der Tätigkeiten und Ergebnisse einer Organisation ermöglicht. Auf der Ergebnisseite wird der Geschäftserfolg entscheidend von der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit und der gesellschaftlichen Verantwortung beeinflusst.
KTQ
Die Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus (KTQ) beruht auf einer Kooperation zwischen VdAK, Bundesärztekammer und Deutscher Krankenhausgesellschaft und wird aus Bundesmitteln gefördert. Die KTQ wurde mit dem Ziel gegründet, ein an die Anforderungen der Krankenhäuser angepasstes Zertifizierungsverfahren zu erarbeiten.
