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Die Befragung von Ärzten ist für all diejenigen Personen- und Industriekreise von Interesse, die Ärzte, Zahnärzte oder Tierärzte als Kunden haben, denn medizinische Berufsgruppen zählen zu den Zielgruppen zahlreicher Unternehmen. Zum einen sind sie Einkäufer medizinischer Gebrauchsartikel, Geräte, Medikamente und anderer Produkte, die zum Betrieb einer Arztpraxis oder Klinik benötigt werden. Zum anderen agieren sie als »Berater« der Patienten und nehmen somit eine wichtige Vermittlungsposition ein. Darüber hinaus sind Ärzte und Zahnärzte auch privat eine zahlungskräftige Zielgruppe für Anbieter aus dem Finanzsektor wie Versicherungen, Banken, Anlageberatungen, etc.
Eine Umfrage sollte am besten kontinuierlich oder in regelmäßigen Intervallen erfolgen. Das Deutsche Zentrum für Medizinmarketing beginnt mit einem zeitlichen Vorlauf von 8-14 Tagen nach Auftragserteilung. Für die Planungsphase der ersten Befragung sind weitere 2-4 Wochen anzusetzen, während derer die Ziele der Umfrage definiert werden und die entsprechenden Fragen präzise an der Zielvorstellung formuliert, standardisiert und genau überprüft werden. Im Anschluss wird ein ansprechender und motivierender Fragebogen gestaltet. Der Befragungszeitraum wird normalerweise im Voraus festgelegt, eine variable Gestaltung ist jedoch ebenfalls möglich. Der Zeitraum hängt zum einen von der gewählten Befragungsart ab, z.B. per Fragebogenversand, Online-Befragung oder persönlichem Interview, und zum anderen von der Anzahl der zu befragenden Ärzte. Im Durchschnitt dauert eine Ärzteumfrage mit 200-300 Befragten 3-4 Monate. Da die wenigsten Ärzte sofort antworten, müssen solche Wartezeiten berücksichtigt werden.
Parallel dazu wird bereits mit der Dateneingabe begonnen: die ersten Ergebnisse können dann bereits 3 Wochen nach Abschluss der Datenerhebung präsentiert werden. Die Verarbeitung der Daten wird von qualifizierten Mitarbeitern durchgeführt, die die festgehaltenen Daten zunächst überprüfen und anschließend auswerten.
Zu beachten ist dabei im Allgemeinen, dass man nur dann eine aussagekräftige Befragung erhält, wenn Durchführung und Auswertung von qualifizierten Mitarbeitern professionell abgewickelt wird – wie es bei uns der Fall ist. Bei vielen anderen Befragungen fällt nämlich wiederholt auf, dass ihre Ergebnisse weder repräsentativ noch signifikant sind und deshalb oft zu fatalen Fehlentscheidungen verleiten.
Typische Fragen einer Ärztebefragung sind:
Diese Fragen können natürlich beliebig erweitert werden und sollen an dieser Stelle nur als Anregung dienen. Es ist jedoch bei jeder Befragung ratsam, sich auf die wesentlichen Informationen zu konzentrieren; es gibt keine Studie, die alle Fragen auf einmal klären kann. Auch sollte eine Frage nicht aus mehreren Teilfragen bestehen – je gezielter man fragt, um so exaktere Antworten wird man erhalten.
Niedergelassene haben mit einem geschätzten Anteil von 70-80% den größten Einfluss auf die Wahl des Krankenhauses und stellen somit eine der wichtigsten Zielgruppen für Meinungsumfragen über die Hintergründe von Überweisungen dar. In den meisten Fällen gelangen Patienten durch eine Überweisung oder zumindest durch eine Empfehlung zu einem Facharzt oder in ein Krankenhaus. Je spezialisierter eine Klinik ist, desto abhängiger ist sie von ärztlichen Kollegen. Eine Analyse der Einweisungen ist daher besonders wichtig. So stellt sich beispielsweise die Frage, warum manche Ärzte keine Patienten überweisen. Bestehen hier möglicherweise Informationsdefizite, z.B. bezüglich des Behandlungsspektrums? Durch die Befragung ärztlicher Kollegen gelangt man hier zu den erwünschten Informationen.
Die vom Deutschen Zentrum für Medizinmarketing bereits durchgeführten Studien ergaben, dass viele überweisende Niedergelassene nicht ausreichend über das Behandlungsspektrum Bescheid wissen. Leider stehen den Krankenhäusern i.A. keine Daten über die Konkurrenz zur Verfügung; eine genaue und erschöpfende Analyse des Zuweisungsverhaltens ist daher für die Krankenhäuser selbst nicht möglich. Das Deutsche Zentrum für Medizinmarketing verfügt jedoch über einen großen Pool an Daten (Benchmarking), auf die anonym zurückgegriffen werden kann.
Ein Krankenhaus möchte eine Niedergelassenenbefragung (Zuweiseranalyse, Einweiserbefragung) durchführen. Wie läuft dies ab?
Das Heidelberger Institut hat bereits für zahlreiche Krankenhäuser, Medizinprodukte- und Pharmafirmen Studien und Untersuchungen mit verschiedenen Fragestellungen durchgeführt. Dazu gehörten u. a.: