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FAQs

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Wettbewerb. Bei Fragen zum wissenschaftlichen Hintergrund und den Bewertungskriterien besuchen Sie bitte die Forschungsseite des Instituts.

Kann ich mich als Agentur anmelden, die beim Design einer oder mehrerer Krankenhauswebseiten maßgeblich beteiligt war?

Nein, Agenturen können im Wettbewerb nur indirekt über ein teilnehmendes Krankenhaus auftauchen, der Ansprechpartner, der das ensprechende Krankenhaus für den Wettbewerb registriert, muss dabei dem Krankenhaus angehören. In den letzten Jahren hat sich vermehrt gezeigt, dass die Ergebnisse des Wettbewerbs teilweise nicht einmal an die Kliniken weitergegeben wurden. Aufgrund dieser schlechten Erfahrungen ist die Anmeldung durch eine Agentur in diesem Jahr nicht mehr zulässig. Ausnahmen können hierbei leider nicht gemacht werden.

In unserem Klinikverbund gibt es mehrere Kliniken. Macht es Sinn, dass sich unsere Einrichtungen selber anmelden oder sollen wir das für die gesamte Gruppe tun?

Ob die Kliniken einzeln angemeldet werden oder in einer Gruppe macht für die Auswertung und eventuell für die Platzierung einen Unterschied.
Fall 1: Alle Kliniken werden als Portalseite angemeldet
Das setzt voraus, dass es auch eine Portalseite gibt, auf der die einzelnen Kliniken verlinkt sind. Für die Gutachter bedeutet dies, dass sie die Seite insgesamt bewerten und der Verbund am Ende auch eine Gesamtauswertung erhält. Qualitative Unterschiede der einzelnen Seiten werden in der Wertung dann also gemittelt.
Diese Vorgehensweise wird von etwa 25-30 % aller Anmelder gewünscht, da sie den Webauftritt als eine Einheit sehen. Das heißt aber auch, dass die Kliniken insgesamt nur eine Platzierung erhalten. Außerdem werden die Kliniken nur dann erfolgreich nach imedON zertifiziert, wenn alle Unterseiten die imedON-Kriterien erfüllen. 2009 gab es aber nur 2 oder 3 Fälle, bei denen eine Zertfizierung aus diesem Grund nicht erfolgte.
Einrichtungen eines Verbundes, die nicht die Anforderungen an ein Krankenhaus erfüllen, beispielsweise geriatrische Pflege oder Wohnheime, werden bei einer gemeinschaftlichen Anmeldung nicht berücksichtigt. Im Fall 2 (siehe unten) könnten sie aber auch nicht teilnehmen.
Fall 2: Alle Kliniken werden einzeln angemeldet
Dies ist nur möglich, wenn die Kliniken auch einzelne Seiten besitzen. Eine übergeordnete Seite wird dann ignoriert. Ausnahmen werden dann zugelassen, wenn sich beispielsweise aus einem kleineren Krankenhaus nur eine Abteilung anmelden möchte, das Haus insgesamt aber nicht. Der Unterschied ist dann, dass sich die Gutachter alle Seiten der Krankenhäuser einzeln anschauen und bewerten. Bei mehreren Häusern gibt es dann also mehrere Auswertungen und Platzierungen. Wenn diese Vorgehensweise gewünscht wird, sollten die Seiten einzeln angemeldet werden.

Wie kann ich nachprüfen, ob meine Klinik wirklich angemeldet ist und am Wettbewerb teilnimmt?

Der Status der Anmeldung kann jederzeit auf www.novartis.de überprüft werden. Folgen Sie hierzu einfach dem Link zum Wettbewerb und anschließend dem Link zum aktuellen Stand der Anmeldung.

Wann wird mit der Bewertung der Webseiten begonnen?

Die Bewertung der Webseiten durch die Gutachter beginnt sobald die ersten Bewerbungen eingegangen sind - also bereits vor Anmeldeschluss.

Die Homepage unserer Klinik befindet sich momentan noch im Aufbau und wird voraussichtlich erst zum 1.9. fertig sein. Ist es trotzdem möglich, sich jetzt für den Wettbewerb anzumelden?

Die Anmeldung ist prinzipiell möglich, dabei sollte im Kommentarfeld ausdrücklich vermerkt werden, dass die Seite erst ab dem 1.9. bewertet werden soll. Wir versuchen, derartige Kommentare weitgehend zu berücksichtigen, jedoch können wir dies nicht garantieren, da der Zeitablauf relativ stark festgelegt ist.

Ist es möglich, sich bereits vor dem Wettbewerb nach den imedON-Kriterien zertifizieren zu lassen?

Prinzipiell ist dies möglich, jedoch mur im Rahmen des Wettbewerbs kostenfrei. Aufgrund des hohen Aufwands, der ca. 30 Tage in Anspruch nimmt, während denen die Webseite von mehreren Gutachtern und Skripten analysiert wird, entstehen hierbei Kosten in Höhe von 500 Euro für Arztpraxen, 900 Euro für Krankenhäuser mittlerer Größe und 1500 Euro für industrielle Anbieter aus dem Gesundheitswesen (vgl. www.imedon.de)

Was hat die Zertifizierung nach imedON mit meiner Platzierung zu tun?

Die Zertifizierung nach imedON steht nicht unmittelbar in Verbindung mit der Platzierung. Das liegt daran, dass die imedON-Kriterien nur einen Teil des Kriterienkatalogs des Wettbewerbs darstellen. Dabei handelt es sich um die Kriterien, die sich mit der Patientenfreundlichkeit der Webseite auseinandersetzen. Jede patientenfreundliche Webseite wird also nach imedON zertifiziert, unabhängig von ihrer endgültigen Platzierung.

Wo finde ich die genaue Platzierung meiner Webseite?

Im Laufe der Jahre hat sich die Struktur der angemeldeten Seiten stark verändert. Insbesondere Portalseiten und Sammelseiten mehrerer Krankenhäuser, die häufig unter gemeinsamer Administration stehen, melden sich vermehrt unter dieser Hauptseite an. Dabei wird eine Gesamtauswertung ausdrücklich gewünscht. Bei der Analyse werden in einheitlichem Design gestaltete Websites zweier oder mehrerer Krankenhäuser dann meist gemeinsam bewertet. Da sich die Unterseiten jedoch häufig eklatant unterscheiden, macht ein Ranking hier keinen Sinn. Wissenschaftlich korrekt ist die Darstellung von Schulnoten, da diese dann als Mittelwert dargestellt werden können. Bei einem Ranking geht das nicht. Deshalb wurden alle Webseiten im letzten Jahr mit einer Gesamtnote (1=sehr gut, 6=ungenügend) bewertet. Die Platzierung wurde nur bis Platz 20 bekannt gegeben, da die folgenden Plätze in Form eines Rankings zu ungenau wären. Die Endplatzierung können Sie dem Individuellen Leitfaden für Online-Marketing entnehmen.

Letztes Jahr war ich auf Platz XY, dieses Jahr habe ich mit der gleichen Seite viel schlechter abgeschnitten. Warum?

Jedes Jahr kommen neue Bewerber hinzu und die Teilnehmer verbessern sich stetig. Deshalb wird es immer schwieriger, auf den oberen Plätzen zu landen. Auch die Bewertungskriterien werden jedes Jahr abgeändert bzw. erweitert, da sie sich in ständigem Fluss der aktuellen Forschungsergebnisse aus der Universität Heidelberg befinden. Es gestaltet sich häufig schwierig, eine Website auf direktem Wege mit einer anderen zu vergleichen, da die eine möglicherweise aufgrund ihrer guten Bedienbarkeit und ihres guten Design punkten konnte, während die andere vielleicht mit guten Inhalten glänzen konnte.

Letztes Jahr war ich auf Platz XY, in diesem Jahr habe ich mit der gleichen Seite viel besser abgeschnitten. Warum?

Erfahrungsgemäß ist es eher schwierig, im Ranking weiter nach oben zu gelangen, ohne kontinuierlich an der Website zu arbeiten. Die Bewertungskriterien werden jedoch auch ständig angepasst und überarbeitet. Das Heidelberger Institut für Medizinmarketing und die Universität Heidelberg führen kontinuierlich Studien zu diesem Thema durch. Alle Ergebnisse fließen in die MiM / MMA-Kriterien ein. So ist es möglich, dass ein und dieselbe Website aufgrund der Anpassungen im nächsten Jahr weiter oben landet, da sie genau diejenigen Anforderungen erfüllt, die Patienten nach dem aktuellen Stand der Forschung haben. Auch gibt es jedes Jahr wechselnde Gutachter und Jurymitglieder, so dass subjektive Faktoren auch einen Einfluss auf den Endwert haben können; allerdings ist der subjektive Einfluss auf das Endergebnis nur sehr begrenzt möglich.

Wann und auf welchem Weg erhalte ich den "Individuellen Leitfaden für Online-Marketing"?

Der Individuelle Leitfaden für Online-Marketing wird den entsprechenden Ansprechpartnern in der Woche nach der Preisverleihung auf der MEDICA über Novartis zugesandt. Dieses Jahr wird es sowohl eine digitale als auch eine Printversion geben. Ist der Leitfaden auch 4 Wochen nach der Preisverleihung noch nicht bei Ihnen eingegangen, so stehen wir Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Ist es möglich, die Auswertung zur eigenen Klinik nach dem Ende des Wettbewerbs downzuloaden?

Ab 2010 wird der Individuelle Leitfaden für Online-Marketing allen Kliniken nach dem offiziellen Wettbewerbsende auch online zur Verfügung stehen.

Wie kann ich weitere Details zu meiner Bewertung erhalten?

Seit 2008 gibt es den individuellen Leitfaden für das Online-Marketing. In diesem 16 Seiten umfassenden Leitfaden finden Sie alle Ergebnisse und Kommentare der Gutachter im Detail. Wer Fragen zu den Kommentaren hat, kann sich gerne an die wissenschaftlichen Projektleiter des Heidelberger Instituts für Medizinmarketing wenden.

Was genau ist der Grund für meine Schulnote X,Y?

Die Endnote hängt von vielen Einzelkriterien ab. So kann eine Homepage, die gut gestaltet und bedienbar ist aber wenig Informationen enthält, die gleiche Endnote erhalten wie eine weniger ansprechende Webseite mit guten medizinischen Informationen. Dies ist auch der Grund, warum zwei Webseiten, die ähnlich benotet wurden, nicht direkt miteinander verglichen werden können.

Wieso wurden im Abschlussbericht Dinge als fehlend bemängelt, die vorhanden waren (z. B. spezifische Patienteninformationen)?

Informationen werden als fehlend bemängelt, wenn sie nicht dort aufzufinden sind, wo man nach ihnen sucht, selbst wenn sie an einem anderen Ort vorhanden sind. Geht es um Patienteninformationen, so wird ein Benutzer der Webseite zunächst unter dem Oberpunkt "Patienten und Besucher" des Gesamtklinikums nach diesen Informationen suchen. Sind die Informationen dort nicht aufzufinden, befinden sich z. B. jedoch im Untermenü einer Fachabteilung, sind sie für Patienten schwerer auffindbar. In diesem Fall wäre es wünschenswert, die Informationen aus der Fachabteilungsseite herauszuholen und in der Oberkategorie den Patienten aller Abteilungen direkt zugänglich zu machen.

ich möchte nur die Webseite meiner Abteilung anmelden, nicht aber das Gesamt-Klinikum. Wie kann ich ausschließen, dass dortige Defizite mit in die Bewertung einbezogen werden?

Die Abhängigkeit einzelner Abteilungen vom Webauftritt des Gesamtklinikums kann den Abteilungen tatsächlich zum Problem werden. So ist es bereits vorgekommen, dass einzelne Abteilungen das Zertifikat nicht erhalten haben, weil die Klinik das Impressum nicht korrekt angegeben hatte. Insgesamt wird die übergeordnete Klinik dann mit in die Bewertung einbezogen, wenn die Abteilung diese Informationen nicht selbst anbietet. Dies ist häufig bei organisatorischen Informationen der Fall. Wenn bei der Gesamtklinik dann Defizite vorliegen, "leidet" darunter die Abteilung, die darauf ja nicht einmal Einfluss nehmen kann. Eine faire Lösung liegt für derartige Fälle bisher nicht vor, lediglich der Appell an die Abteilungen, die Klinik unbedingt auf das Defizit hinzuweisen. Tatsächlich wurden die Ergebnisse des Wettbewerbs bereits von einigen Abteilungen als Druckmittel eingesetzt, um die Optimierung der übergeordneten Webseite von Verwaltungsseite aus voranzutreiben.

Wann und auf welchem Weg erhalte ich den Website-Guide?

Der "Offizielle Website-Guide" kann nach der Registrierung auf der Homepage von Novartis heruntergeladen werden.

Wann und auf welchem Weg erhalte ich das imedON-Zertifikat?

Die Druckversion des Zertifikats wird Ihnen mit dem Leitfaden zugesandt. Der Link zum Zertifikat sowie die digitale Version wird per E-Mail an die bei der Wettbewerbsanmeldung registrierte Adresse versandt.

Was kann ich aus dem "Individuellen Leitfaden für Online-Marketing" lernen?

Die Endnote ist spannend und sicher für jeden einzelnen die erste evidente Information. Wichtiger ist jedoch die Fragestellung: Was kann ich verbessern, um eine bessere Note zu erzielen? Dazu sollten Sie zum einen die Kommentare berücksichtigen, zum anderen diejenigen Bereiche Ihrer Webseite überarbeiten, bei denen Sie weniger Punkte bekommen haben. Schneidet Ihre Webseite bei den medizinischen Inhalten nicht so gut ab oder hat sie wenige Punkte bei der Technik, so müssen Sie Ihren Webauftritt in diesen Bereichen verbessern. Auf diese Weise können Sie den Endwert im nächsten Jahr verbessern. Beachten Sie jedoch: die Bewertungskriterien werden jedes Jahr aufs Neue überarbeitet und an die aktuellen Forschungsergebnisse angepasst.

Wieso werden die Preise nicht an die Firmen vergeben, die die Webseiten gestalten? Mit der entsprechenden Klinik hat die Plazierung doch häufig nur sehr wenig zu tun, sondern vielmehr mit Budget und der Professionalität der Webdesigner.

Eine Webseite ist ein klassisches Teamprojekt unserer Zeit. Wem der Preis am Ende zusteht, ist nicht einfach zu beantworten, aber es ist klar, dass an der Erstellung einer Webseite viele Personen mitwirken. Prämiert werden die Krankenhäuser für ihre Webseite und das Engagement; dies hat natürlich auch mit dem Budget zu tun. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt aber, dass keineswegs allein das Budget ausschlaggebend ist, sondern häufig auch solche Webseiten zu den Gewinnern zählen, die durch das Engagement kleiner Arbeitsgruppen oder sogar Einzelpersonen entstanden sind. Die Gestaltung der Webseite stellt nur einen kleinen Teil der über 100 Einzelkriterien dar. Auch wird die Endnote durch die weitaus höhere Gewichtung der Inhalte noch weniger durch das Design beeinflusst. Gerade auf den Inhalt haben aber Werbeagenturen den kleinsten Einfluss. Also auch Webseiten mit guten Inhalten, aber keinem "professionellen" Design, befinden sich immer wieder unter den Gewinnern. Dies ist Anlass für weitaus mehr Kritik, als der umgekehrte Fall, dass vor allem Webseiten von Agenturen prämiert werden.

Wird bei der Bewertung das Budget berücksichtigt, das den Kliniken für ihren Webauftritt zur Verfügung steht?

Nein, zum Budget, das den Kliniken für die Gestaltung ihrer Webseite zur Verfügung steht, liegen uns keine Zahlen vor. Dennoch hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass die Webseiten großer Kliniken, die mit Sicherheit über ein höheres Budget verfügen, nicht zwangsläufig besser abschneiden. Häufig haben es kleine Häuser trotz knapper Budgets geschafft, ganz weit vorne zu landen. Schließlich ist es wesentlich schwieriger, eine umfangreiche Seite übersichtlich, benutzerfreundlich und informativ zu gestalten. Auch haben Webseiten, die durch externe Agenturen erstellt und gepflegt wurden, nicht zwangsläufig eine bessere Benotung erfahren als Webseiten, die in Eigenregie erstellt wurden. Bei dem vermeintlichen Vorteil des höheren Budgets handelt es sich demnach um einen Trugschluss.

Unsere Domain wird sich bald ändern – die derzeitige Hauptdomain wird dann umgeleitet auf die neue Domain, wird aber weiter bestehen. Kann sich dies negativ auf den Wettbwerb und/oder die Zertifizierung auswirken?

Wird die alte Domain automatisch auf die neue umgeleitet, stellt dies kein Problem für den Wettbewerb oder die Zertifizierung dar.

Wird es den Wettbewerb auch in 2011 wieder geben?

Der Wettbewerb wird mit weiteren Verbesserungen und Neuerungen auch in 2011 stattfinden und vermutlich weiterhin von Novartis unterstützt werden. Informationen zum Anmeldeverfahren werden Anfang des Jahres bekannt gegeben. Geplant ist ein Start der Ausschreibung im Frühjahr 2011. Ob es für die Niedergelassenen in 2011 einen Wettbewerb geben wird, ist noch nicht sicher. Wir sind jedoch bemüht, die Veranstaltung wieder zu aktivieren. Aktuell befinden wir uns diesbezüglich in der Verhandlungsphase.

Wird es den Wettbewerb auch für Zahnarztpraxen geben?

Die Ausdehnung des Wettbewerbs auf den Fachbereich Zahnmedizin befindet sich ebenfalls in der Planungsphase. Aktuell wird mit verschiedenen Sponsoring-Partnern verhandelt. Mit weiteren Informationen ist im Herbst 2010 zu rechnen.